Der Website Relaunch wird meist unterschätzt. Eine Website, die eine gute Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit hatte, kann durch einen Relaunch viel an Sichtbarkeit verlieren. Je erfolgreicher die Website in verschiedenen Ländern ist, desto aufwendiger ist der Relaunch.
Der Grund, sich für eine neue Website zu entscheiden, ist meist ein neues Webdesign. Man möchte moderner wirken oder seine Website nach den neuesten Standards neu gestalten. Dabei sind meist auch Inhalte und die technische Programmierung von den Änderungen betroffen.
Ein Relaunch kann folgende Bereiche betreffen:
- Website Domain wird geändert
- Website Design wird geändert (ReDesign, responsive Webdesign)
- CMS wird getauscht
- Inhalte werden geändert bzw. ausgetauscht
Sind alle 4 Bereich betroffen, spricht man von einem komplexen Relaunch. In solche einem Fall empfehlen wir, schon in der Phase der Planung eine SEO-Agentur hinzuzuziehen. Auch die Kosten für die SEO-Relaunch-Begleitung sollten in die Projektplanung miteinfließen.
In der Planung werden die aktuellen Kennzahlen festgehalten.
- Wie viele Webseitenbesucher gibt es aktuell.
- Was sind die wichtigsten Google Rankings und welche Position haben diese?
Am Ende des Projekts werden genau diese Kennzahlen erneut überprüft. Danach wird gemessen, ob die Relaunch-Begleitung ein Erfolg war. Wir haben schon dutzende Relaunches erfolgreich durchgeführt. Dadurch konnten wir schon viel Erfahrung sammeln.
Hier ein paar typische Stolperfallen:
Stolperfalle 1: Arbeiten Sie unbedingt mit 301 Redirects
Verändert sich die interne Struktur (Links), so müssen sogenannte 301 Redirects eingerichtet werden. Wenn Sie mit Ihrer Wohnung umziehen, richten Sie einen Nachsendeauftrag bei Ihrer Post ein. Das wäre der 301 Redirect. Diese stellt sicher, dass Verlinkungen von anderen Webseiten nach dem Relaunch weiterhin funktionieren. Meist werden die Unterseiten geändert, aber diese Redirects nicht eingerichtet.
Stolperfalle 2: Wer prüft die Meta-Beschreibungen, Namen der Bilder und weitere unsichtbare Tags?
Diese Inhalte werden meist ignoriert. Die Meta-Beschreibungen werden meist komplett ignoriert und vergessen. Alleine dieses Vergessen hat großen Einfluss auf den Verlust der Sichtbarkeit. Neu Bilder werden hinzugefügt und auf die neuen Bildernamen und Alt-Tags wird nicht geachtet. Ein Webprogrammierer achtet meist nicht auf die richtige Struktur und Einsatz von Überschriften.
Macht der Webdesigner bzw. Webprogrammierer deswegen einen schlechten Job? Auf keinen Fall! Der Fokus ist nur ein anderer. Wir wissen, wie die Suchmaschinen auf Änderungen reagieren. Das Ziel unserer Betreuung ist, die Sichtbarkeit zu behalten bzw. zu steigern. Das Ziel des Webdesigners ist eine schöne Webseite mit tollen Funktionen zu erstellen. In manchen Projekten werden die Inhalte auch von Ihnen, also dem Kunden selbst eingepflegt. Bei diesem ist das notwendige Wissen meist nicht vorhanden.